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Granit-Felsen im Naturpark Steinwald

Die wesentlich aus Granit bestehende Erhebung des Steinwald wird von einer Basaltkuppenlandschaft (Kemnather Land, Nördlicher Steinwald) umgeben. Zahlreiche Granitfelsen mit Wollsackbildung und fantastische Felsformationen zieren den Steinwald. Edelsteine wie Achat und JaspisErzen (Spat-, Braun- und Roteisen) sind noch immer vorhanden. 
Das im norden liegende Fichtelgebirge unterscheidet sich vom Steinwald im wesentlichen, da der Granit wesentlich weicher ist und kein Lithium enthält.
Der Steinwald ist auch reich an Quellen, die zahlreich aus dem Feldspat hervorspringen.

Naturpark Steinwald
Heimat- und Bergbaumuseum
Bayerisch-Böhmischer Geopark  


Foto: Dr. Siegfried Steinkohl

Geotouren im Steinwald

Schautafel im Steinwald - nähe Rotwildgehege
Verbindung der Elemente: 23% Wasser, 25% Luft, 7% Organische Substanzen, 45% mineralische Substanzen
Vom Gestein zum Boden: Boden entsteht in langen Zeiträumen. Unter dem Einfluss vom Klima, Wasser, Vegetation, Relief und der Tätigkeit bodenlebender Organismen etwickelt er sich aus den GEsteinen und orgnaischen Bestandteilen. Je nach Standort und Untergrundgestein bilden sich unterschiedliche Bodentypen aus. 
Auszug aus der Broschüre: Geo-Tour Boden des Bayerisch-Böhmischen Geopark
-> Besuchen Sie die GEO-Tour Granit am Waldhaus beim Rotwildgehege!

Serpentinit- ein besonderer Bodenstandort
Parkplatz am Föhrenbühl bei Grötschenreuth/Erbendorf
Böden aus dem Gestein Serpentinit sind flachgründig, nährstoffarm und enthalten von Natur aus für die meisten Pflanzen ungünstige Konzentrationen an Schwermetallen. Durch die Anpassung an diese besonderen Standortbedingungen haben spezielle Arten überlebt, die andernorts durch konkurrierende Pflanzen bereits verdrängt worden sind.
Auszug aus der Broschüre: GEO-Tour Boden des Bayerisch-Böhmischen Geopark
-> Der Föhrenbühl gehört auch zu den "100 schönsten Geotopen von Bayern". Darüber informiert eine Schautafel vor Ort.


Mit den Geopark-Rangern unterwegs

Geologie, Natur, Felsen und Boden entdecken und erspüren - das bieten die fachkundigen Gästeführungen mit den ausgebildeten Geopark-Rangern an. Bei interessanten und spannenden Geschichten über die Geologie sowie Tier- und Pflanzenwelt entdecken Sie die Natur neu.

 Wanderungen  mit den Geopark-Rangern


KTB - Kontinentale Tiefenbohrung

Der 83 Meter hohe Bohrturm der größten Landbohranlage der Welt war auch EXPO-2000-Projekt. Die Verantwortlichen der Region haben dieses Forschungsdenkmal in seiner mächtigen Form erhalten. Angegliedert und unbedingt einen Besuch wert ist das Geo-Zentrum (modernes Bildungs- und Info-Zenturm) am Bohrturm. Derzeit ist das Bohrloch das "tiefste (zugängliche) Loch" der Welt.
 KTB 

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